Unsere Geschichte

Wie die Ninja und Samurai nach Eberswalde kamen

Es war einmal im sagenumwobenen Jahr 1991 – dem 3. Jahr der Heisei-Ära,

(für alle Nicht-Japanologen: Das war einfach ein ganz normales Jahr mit einem ziemlich epischen Namen)

als Michael Krause sich auf den Weg zum 8. Ninja-Festival in Frankfurt am Main machte.

Dort geschah etwas Magisches. Zwischen Rauchbomben und Shuriken-Vorführungen sprang der Funke über.

Zurück in Eberswalde begann Michael die ersten Schattenzüge des Ninjutsu bei sich zu Hause zu trainieren. Wahrscheinlich unter dem skeptischen Blick seiner Zimmerpflanzen.

 

Im Oktober stieß durch ein mystisches Zeitungsinserat, (so etwas wie das Ninja-Internet der 90er)

Thorsten Schmidt dazu. Und als kurz darauf auch Dirk Partenheimer das Trio komplettierte, wurde aus der stillen Übung eine offizielle Mission: Die Gründung der Abteilung „Ninjutsu“ im damaligen PSV Eberswalde.

 

Das erste Dojo? Räumlichkeiten auf dem Gelände des Polizeipräsidiums Eberswalde.

Ein Ort, an dem sich Ninja und Gesetzeshüter höflich zunickten.

 

Im darauffolgenden Jahr zogen unsere drei Krieger durchs Land. Nicht mit Pferd und Rüstung, sondern mit Zugticket und Seminarplan. Sie lernten, übten, schwitzten – und knüpften Kontakte, die bis heute bestehen.

 

Doch dann nahm die Geschichte eine spannende Wendung, als Michael Krause eine Zeit lang in Vancouver in Kanada lebte.

Dort traf er auf Dr. Kacem Zoughari – einen Meister, der seine Kunst auf eine völlig neue und faszinierende Weise lehrte. Kacem, ein junger Mann, der früh nach Japan gegangen war, hatte die tiefen Geheimnisse und die ursprünglichen Techniken der Samurai und Ninja von Ishizuka Tetsuji gelernt.

 

Ishizuka Tetsuji war der älteste Schüler von Dr. Masaaki Hatsumi, der wiederum diese Kunst von Takamatsu Toshitsugu erlernte.

 

Michael war sofort fasziniert und begann alles, was er bisher wusste, zu hinterfragen.

Es war fast wie eine Offenbarung! Michael nahm alles, was er gelernt hatte und begann seine Techniken und seine Trainingsweise zu überarbeiten, ganz im Sinne der Lehren von Kacem.

 

Heute ist Dr. Kacem Zoughari, Michael’s Meister und teilt sein tiefgehendes Wissen mit uns.

Kacem selbst gibt regelmäßig Seminare in Deutschland und besucht auch unser Dojo mindestens zweimal im Jahr, um uns mit seinen einzigartigen Erkenntnissen und Fähigkeiten zu bereichern.

Diese direkte Verbindung zu einem der herausragendsten Meister der Bujinkan hebt unser Training auf ein ganz neues Level und macht es noch aufregender!

 

So begann unsere Reise.

Und auch wenn wir nicht im alten Japan leben, der Geist der Ninja und Samurai lebt in unserem Dojo weiter.

Mit Leidenschaft, Disziplin und einem kleinen Augenzwinkern.

Authentic Samurai

Traditionen der Samurai und Ninja

Im Ninpô Taijutsu wird das Kämpfen mit und ohne Waffen trainiert. Darüber hinaus werden Aspekte aus den Themenbereichen Strategie, Philosophie und Geschichte im Training berücksichtigt. Die Ausbildung erfolgt so generalistisch wie möglich. Der Fokus des Trainings liegt auf der Entwicklung eines Gefühls für die richtige Distanz, das richtige Timing und die richtige Position in einer Kampfsituation...
Das Training setzt sich zu Beginn hauptsächlich zusammen aus:

Fallen, Rollen, Sprünge, Stellungen, Ausweichbewegungen etc.

den Körper als Waffe nutzen, d. h. Schläge/Tritte aller Art

Anwendung und Vermeidung von Würfen, Hebeln, Würgen, Festhalten

Trainingszeiten

Ninja Kids Mo. & Do. 16:30 - 17:45

Erwachsene Mo. & Do. 18:15 - 20:00